Informationen zum Vermittlungsgutschein

Mit dem Vermittlungsgutschein des Arbeitsamtes wird ein Arbeitsloser von privaten Arbeitsagenturen bei der Arbeitsuche unterstützt. Wenn der Vermittler erfolgreich eine Beschäftigung vermittelt, wird der Betrag von 1.000 EUR in der ersten Rate ausgezahlt, wenn das Arbeitsverhältnis länger als 6 Wochen andauert. Der zweite Satz von 1.000 EUR wird ausbezahlt, wenn das Arbeitsverhältnis mindestens 6 Monate dauert. Der berechtigte Anspruch ist durch SGB III § 421g gerechtfertigt.

WER HAT ANSPRUCH AUF EINEN VERMITTLUNGSGUTSCHEIN?

Arbeitslose, die Arbeitslosengeld I erhalten in den letzten 3 Monaten mindestens 6 Wochen lang als arbeitslos gemeldet (Wartezeit) wurden. Zeiten von Maßnahmen wie Bildung, Umschulung etc. zählen nicht, wenn sie vom Arbeitsamt, einer ARGE oder einer Arbeitsgemeinschaft finanziert wurden. Wenn die Arbeitslosen die Wartezeit vor der Maßnahme erfüllt haben, kann der Vermittlungsgutschein jederzeit angefordert werden. Wartezeiten vor und nach der Messung werden hinzugefügt.

ARBEITSLOSE MIT EINEM EIN-EURO-JOB

Arbeitslose, die das Arbeitslosengeld II (Harz IV) erhalten, haben keinen Anspruch. In diesem Fall ist es abhängig vom zuständigen Arbeitsamt, ob ein Coupon ausgegeben wird. Wenn genügend Ressourcen zur Verfügung stehen, ist es möglich, dass auch in diesem Fall ein Gutschein eingelöst werden kann.

Wenn die Voraussetzungen erfüllt sind, kann die Person nach Ablauf der 3 Monate, in denen die Person 6 Wochen lang arbeitslos war, einen Coupon beantragen. Dies gilt auch für Personen, die sich derzeit in pädagogischen Maßnahmen befinden und die genannten Anforderungen erfüllen.

IN WELCHER HÖHE UND WANN WIRD DER COUPON AUSGEZAHLT?

1. Rate von 1.000 EUR, wenn das Arbeitsverhältnis mehr als 6 Wochen andauert

2. Rate von 1.000 EUR, wenn das Arbeitsverhältnis mindestens 6 Monate anhält.

Der Vermittlungsgutschein im Wert von 2.000 EUR beinhaltet die Steuern.

Der Vermittlungsgutschein für Langzeitarbeitslose und Behinderte kann 500 EUR höher sein.

Die Beschäftigung muss ein Arbeitsverhältnis mit sozialversicherungspflichtigem Beitrag mit mindestens 15 Stunden / Woche sein.

Die Beschäftigung ist nur dann sozialversicherungspflichtig, wenn sie in Deutschland praktiziert wird. Die Dauer der Beschäftigung muss mindestens 3 Monate betragen

 

WER BEKOMMT KEINE AUSZAHLUNG MIT DEM VERMITTLUNGSGUTSCHEIN?

Der neue Arbeitgeber hat die Person innerhalb der letzten 4 Jahre beschäftigt, bevor er für mehr als 3 Monate als Arbeitsloser registriert wurde. Ausnahme: Zeitweilige Beschäftigung schwerbehinderter Personen.

Der Vermittler hat sein Geschäft nicht als Arbeitsagentur registriert. Ausnahme: Vermittlung durch eine Einrichtung, die für die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen zuständig ist.

Arbeitgeber und Vermittler sind wirtschaftlich und personell miteinander verflochten.

 

VERFAHREN:

Arbeitssuchender und Arbeitsvermittler richten eine schriftliche Vereinbarung ein, in dem der Vermittler mit der Suche nach einer geeigneten Beschäftigung beauftragt ist.

In Erfolg hat der Vermittler Anspruch auf eine Bestimmung. Dieser Betrag wird von der VGS gedeckt.

Erstens wird nur ein Teilbetrag von 1.000 EUR gezahlt, wenn die Arbeitsbeziehung 6 Wochen dauerte.

Die Zahlung der Rückstellung wird bis zu sechs Monaten vorübergehend aufgehoben.